Nordkorea hat gestern das wiederholte Angebot von US-Präsident Bush zu Gesprächen deutlich abgelehnt. Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur veröffentlichte gestern eine Erklärung des Außenministeriums, in der den USA vorgeworfen wird Nordkorea „ersticken“ zu wollen. Ferner sei Nordkorea nicht bereit, Kontakt mit Bushs Clan zu haben, der mit Waffengewalt das vom koreanischen Volk selbst gewählte System ändern wolle. Der von den USA befürwortete Dialog sei sinnlos, da er lediglich als Vorwand für eine Invasion diene und Nordkoreas System nicht anerkannt werde, hieß es in der Erklärung wörtlich. Bush äußerte auf seiner dieswöchigen Asienreise jeweils in Japan, Südkorea und China seine starke Bereitschaft zu Gesprächen mit dem Regime in Nordkorea.