Südkorea und Japan haben sich auf Maßnahmen geeinigt, um ähnliche Fälle wie den Streit über ein japanisches Seeaufklärungsflugzeug im Jahr 2018 zu verhindern.
Das gaben Verteidigungsminister Shin Won-sik und sein japanischer Amtskollege Minoru Kihara nach einem bilateralen Treffen am Rande des Shangri-La-Dialogs am Samstag in Singapur bekannt.
Die südkoreanischen Seestreitkräfte und die japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte würden im Falle eines Zusammentreffens auf See in Friedenszeiten ihre Operationen in Übereinstimmung mit der getroffenen Vereinbarung durchführen, hieß es.
Der Streit brach aus, als Japan behauptet hatte, dass ein Kriegsschiff der südkoreanischen Marine im Dezember 2018 im Ostmeer ein Feuerleitradar gegen ein japanisches Seeaufklärungsflugzeug gerichtet habe.
Südkorea wies die japanische Behauptung zurück und konterte, dass sich das japanische Flugzeug in geringer Höhe dem Zerstörer bedrohlich genähert habe.
Da beide Länder an ihren Positionen festhielten, wurde der Austausch zwischen ihren Verteidigungsbehörden ausgesetzt.
Angesichts der Vereinbarung über Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Zwischenfälle wird erwartet, dass der bilaterale Austausch und die Kooperation im Militärbereich an Dynamik gewinnen werden.