Das südkoreanische Militär hat beobachtet, wie von einer Bürgergruppe geschickte Ballons mit Propaganda-Flugblättern über die Grenze hinweg nach Nordkorea geflogen sind.
Eine Militärquelle sagte, ein Teil der von der Organisation nordkoreanischer Flüchtlinge geschickte Ballons sei in den Luftraum über Nordkorea geflogen.
Die Organisation Kämpfer für ein freies Nordkorea hatte zuvor bekannt gemacht, dass sie in der Nacht auf Donnerstag zehn große Ballons mit 200.000 Flugblättern über die Grenze in Richtung Nordkorea habe fliegen lassen.
Laut der Quelle sind jedoch noch keine Anzeichen für eine Reaktion Nordkoreas darauf zu sehen, wie beispielsweise das Verschicken weiterer Müll-Ballons oder der Start einer ballistischen Rakete.
Ein Beamter des Vereinigungsministeriums sagte hinsichtlich der Flugblattaktion der Flüchtlingsgruppe, die zuständigen Behörden blieben in enger Kooperation. Man tue sein Bestes, um mit der Situation umzugehen.
Die Regierung gehe unter Berücksichtigung der Entscheidung des Verfassungsgerichts vom vergangenen September so vor, dass es sich bei der Verteilung von Flugblättern um die Gewährleistung der Meinungsäußerungsfreiheit handele, hieß es zugleich.