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Innerkoreanisches

Seoul: Noch keine US-Bitte um Beteiligung am Programm gegen Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen (PSI)

Write: 2005-04-28 18:29:57Update: 0000-00-00 00:00:00

Washington hat nach südkoreanischen Angaben die Regierung in Seoul und Peking bis jetzt noch nicht um eine Beteiligung am Programm gegen die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen (PSI) gebeten.

Christopher Hill, Unterstaatssekretär im US-Außenministerium, der zur Zeit in Seoul weilt, habe keine solche Bitte geäußert, hieß es aus Regierungskreisen in Seoul.

Außenminister Ban Ki-moon sagte gestern, dass die Regierung den Zweck dieses Programms zwar verstehe, aber eine endgültige Entscheidung über eine offizielle Beteiligung angesichts der angespannten Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel noch nicht gefällt werden könne.

Die japanische Tageszeitung „Nihon Geizei“ berichtete heute, dass Washington bald Südkorea und China um Beteiligung am PSI-Projekt bitten werde. PSI (Proliferation Security Initiative) wurde letztes Jahr von US-Präsident George W. Bush als gemeinsame Aktion gegen den internationalen Handel mit Massenvernichtungswaffen initiiert. An dem Dialog nehmen zurzeit 17 Staaten, darunter die USA und Japan, teil.

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