Südkorea und die USA haben am heutigen Dienstag in Seoul die vierte Runde ihrer Verhandlungen über die Aufteilung der Stationierungskosten der US-Truppen in Korea begonnen.
Bei der dreitägigen Verhandlungsrunde geht es um den Abschluss des zwölften Special Measures Agreement (SMA). Das neue Abkommen soll regeln, wie viel Seoul ab 2026 für die US-Militärpräsenz auf koreanischem Boden zahlen soll.
Ein Beamter des südkoreanischen Außenministeriums teilte mit, Südkorea werde die Gespräche auf der Grundlage des Standpunkts führen, dass die Aufteilung der Verteidigungskosten zur Schaffung stabiler Bedingungen für die Stationierung der US-Truppen und zur Stärkung der gemeinsamen Verteidigungsbereitschaft auf einem vernünftigen Niveau erfolgen müsse.
Beide Seiten waren Ende April auf Hawaii zur ersten Verhandlungsrunde zusammengekommen. Die zweite Verhandlungsrunde fand Ende Mai in Seoul statt, gefolgt von der dritten Runde Anfang Juni in Washington.
Die Fortsetzung der Gespräche erfolgt lediglich 13 Tage nach dem Abschluss der dritten Runde. Beide Seiten kommen allein in diesem Monat zweimal zusammen und wollen die Verhandlungen zügiger vorantreiben.