Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Forstkooperation zwischen Korea und Deutschland hat eine Diskussion über Forsttechnologie stattgefunden.
Die Diskussion wurde am Mittwoch von der südkoreanischen Forstbehörde KFS gemeinsam mit der deutschen Botschaft in Seoul und der Hanns-Seidel-Stiftung veranstaltet.
Südkorea hatte 1974 fortgeschrittene Forsttechnologie aus Deutschland eingeführt und konnte die zur japanischen Kolonialzeit und im Koreakrieg stark beschädigten Wälder erfolgreich aufforsten.
Die Diskussion fand im Ausbildungszentrum des Verbandes der Forstgenossenschaften in Gangneung statt. Das Zentrum wurde 1982 mit einer Million Mark vom damaligen Westdeutschland gebaut.
Nam Sung-hyun, Leiter der Forstbehörde, sagte, dass das Ausbildungszentrum Gangneung die Wiege der Modernisierung der koreanischen Forsttechnologie sei. Dort würden jährlich 4.000 Forstwirte ausgebildet.
Er teilte die Absicht mit, das historische Erbe der koreanisch-deutschen Forstkooperation zu nutzen, um Südkorea zu einer führenden Nation in der Forstwirtschaft zu entwickeln, die ihre Technologie an Drittländer weitergibt.