Südkorea hat seine Zeit als rotierender Vorsitzender im UN-Sicherheitsrat im Juni als Erfolg bewertet.
Das Außenministerium gab in einer Pressemitteilung am Mittwoch bekannt, dass Südkorea als Vorsitzland insgesamt 44 Sitzungen abgehalten habe, davon 33 formelle und elf informelle.
Damit wurde den Angaben zufolge die durchschnittliche Zahl der monatlichen Treffen des Gremiums weit übertroffen. Letztes Jahr habe der Sicherheitsrat im Monatsschnitt 24 formelle Sitzungen abgehalten, erklärte das Ministerium.
Besonders hervorgehoben wurde eine öffentliche Debatte zum Thema „Bedrohungen im Cyberspace und internationaler Frieden und Stabilität“ unter dem Vorsitz von Außenminister Cho Tae-yul am 20. Juni. Daran hätten mehr als 70 UN-Mitglieder teilgenommen, hieß es.
Südkorea wird im September nächsten Jahres erneut den Vorsitz im Weltsicherheitsrat übernehmen.