Die Lehrkrankenhäuser in Südkorea wollen die Kündigungen von Assistenzärzten, die nicht zurückkehren wollen, schließlich akzeptieren.
Zahlreiche Assistenzärzte hatten aus Protest gegen mehr Medizinstudienplätze ihr Kündigungsschreiben eingereicht und ihre Krankenhäuser verlassen.
Nach Angaben der Regierung und der Branche werden die Lehrkrankenhäuser bis zum heutigen Montag das Kündigungsverfahren absolvieren. Sie werden zudem die Zahl der Assistenzärzte festlegen, die sie im zweiten Halbjahr neu anstellen wollen, und die Zahl bis Mittwoch der Regierung nennen.
Führende Lehrkrankenhäuser hatten ihre in Ausbildung befindlichen Ärzte dazu aufgefordert, sich bis zum heutigen Montag zu entscheiden, ob sie ihre Arbeit wirklich aufgeben oder doch zurückkehren werden. Wer nicht zurückkehren will oder nicht antwortet, dem wird voraussichtlich automatisch gekündigt.
Die Regierung beschloss unterdessen, administrative Maßnahmen gegen die nicht zurückgekehrten Assistenzärzte zurückzunehmen. Den zurückgekehrten Assistenzärzten und denjenigen, die sich nach der Kündigung um einen neuen Ausbildungsplatz im September bewerben, will sie Ausnahmen in Bezug auf die Regelungen zur Ausbildung gewähren.
Trotz des Entgegenkommens der Regierung wird nicht damit gerechnet, dass eine große Anzahl an Assistenzärzten zurückkehren wird.