Nach Worten von Präsident Yoon Suk Yeol wurde das Bündnis zwischen Südkorea und den USA in den Status einer wahrhaftig nuklear-basierten Allianz erhoben.
Das sagte Yoon auf der Kabinettssitzung am Dienstag, als die jüngst beschlossenen Richtlinien für nukleare Abschreckung und nukleare Operationen auf der koreanischen Halbinsel zur Sprache kamen.
Die nuklearen Ressourcen der USA übernähmen sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten eine spezielle Aufgabe für die koreanische Halbinsel. Dies ermögliche Südkorea die Schaffung einer Verteidigungsbereitschaft, mit der gegen jede Art von Bedrohung durch Nordkoreas Atomwaffen rasch und wirksam vorgegangen werden könne, hieß es.
Yoon berichtete in der Sitzung außerdem über die Ergebnisse seiner Gespräche am Rande des NATO-Gipfels in Washington in der Vorwoche. Er war dort mit zwölf Staats- und Regierungschefs und dem NATO-Generalsekretär zu Gesprächen zusammengekommen.
Im Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz habe er die Entscheidung Deutschlands begrüßt, dem UN-Kommando in Südkorea beizutreten. Mit NATO-Chef Jens Stoltenberg habe er vereinbart, den Austausch von Informationen über nordkoreanische Waffen, die im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt worden seien, zu systematisieren, hieß es.