Die südkoreanische Regierung wird die Entwicklung der nordkoreanisch-amerikanischen Beziehungen zunächst aufmerksam verfolgen. Ein Gesprächsangebot an Nordkorea werde es demzufolge erst einmal nicht geben. Nach Angaben eines Regierungsbeamten halte die Regierung ein öffentliches Gesprächsangebot zu diesem Zeitpunkt für nicht angebracht, da die offizielle Position Nordkoreas dazu unklar ist. Sie bleibe aber weiter beim Prinzip, auf bestimmte Themen spezifizierte Gespräche vorrangig voranzutreiben. So wolle man durch die Familienzusammenführung dem innerkoreanischen Austausch Vorschub leisten. In Bezug auf die jüngste Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums, in der das Gesprächsangebot der USA abgelehnt wurde, wies er darauf hin, dass die Erklärung ausschließlich nach außen gerichtet war. Es sei durchaus möglich, dass die nordkoreanische Regierung intern dennoch die Wiederaufnahme des Gesprächs mit den USA überprüfe, hieß es.