Die gemeinsame Veranstaltung der innerkoreanischen Privatorganisationen zum lunaren Neujahr ist gescheitert. Nordkorea erklärte gestern die ´Gemeinsame innerkoreanische Zusammenkunft zum Neujahr´ für abgesagt. Als Grund nannte Nordkorea das den Mitgliedern des südkoreanischen Verbandes ´Bündnis für Wiedervereinigung´ durch die südkoreanische Regierung erteilte Verbot zur Reise nach Nordkorea. Die südkoreanische Teilnehmerdelegation kehrte daher heute Nachmittag in den Süden zurück. Unterdessen hat die südkoreanische Regierung über die Absage der Veranstaltung durch Nordkorea ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht. Es sei bedauerlich, dass der Norden einseitig die Veranstaltung abgesagt hat, obwohl 216 Südkoreaner im Sinne der Wiederbelebung des innerkoreanischen Austausches ins Gumgang-Gebirge gefahren waren. Ferner hieß es, dass die meisten von den Mitgliedern des ´Bündnisses für Wiedervereinigung´ freiwillig auf die Nordkoreareise verzichtet hätten.