Vertreter von zivilen Organisationen beider Koreas verhandeln ab heute vier Tage lang in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang über die geplanten gemeinsamen Feierlichkeiten zum Jubiläum des Korea-Gipfels am 15. Juni.
Wichtigstes Thema ist der Umfang der südkoreanischen Delegation. Südkorea will den Norden erneut zur Einhaltung bilateraler Vereinbarungen auffordern. Südkorea will betonen, dass dies für beide Koreas günstig sei und dem Sinn der Feiern entspreche. Das südkoreanische Vereinigungsministerium hatte gestern dem Norden mitgeteilt, eine Verkleinerung der südkoreanischen Regierungsdelegation akzeptieren zu können, sollten die Verhandlungen auf ziviler Ebene reibungslos verlaufen.
Pjöngjang hatte am Donnerstag vorgeschlagen, die Zahl der südkoreanischen Regierungsdelegation von 70 auf 30, und die Zahl der Teilnehmer von privaten Sektoren von 615 auf 190 herabzusetzen. Als Grund nannte Nordkorea die schlechte Stimmung für die Feiern, die die USA im Zuge des Nuklearstreits verursacht hätten.