Präsident Lee Jae Myung hat eine Werft in Philadelphia besucht.
Bei dem Besuch der Hanwha Philly Shipyard am Dienstag hob er Südkoreas Engagement für die Wiederbelebung der US-Schiffbauindustrie hervor.
Lee nahm außerdem an der Taufe der „State of Maine“ teil. Das dem Schutz der nationalen Sicherheit dienende Mehrzweckschiff war im Auftrag der Maritimen Behörde (MARAD) der USA gebaut worden.
Lee sagte in seiner Glückwunschrede, die Schiffbauindustrie der Republik Korea stelle sich einer neuen Herausforderung, um zur Stärkung der maritimen Sicherheit der USA und zur Wiederbelebung der amerikanischen Schiffbauindustrie beizutragen. Als Präsident eines Bündnispartners freue er sich sehr darüber. Mit dem MASGA-Projekt werde man Win-Win-Ergebnisse erzielen, die den Schiffbauindustrien der USA und Südkorea einen gemeinsamen Sprung nach vorne ermöglichen würden.
Nach seiner Erwartung werde die 72 Jahre alte koreanisch-US-amerikanische Allianz mit der Werft ein neues Kapitel als zukunftsorientiertes, umfassendes Strategiebündnis aufschlagen, in dem Sicherheits-, Wirtschafts- und Technologiebündnis vereint seien.
Die südkoreanische Hanwha Group hatte die Werft in Philadelphia im vergangenen Dezember erworben. Sie war 1801 als Marinewerft gegründet und seit 1997 als private Werft betrieben worden. Es war die erste Übernahme einer US-Werft durch ein südkoreanisches Schiffbauunternehmen.