Ab dem ersten Semester 2026 dürfen die Schüler in Südkorea während des Unterrichts Smartphones und weitere smarte Geräte grundsätzlich nicht nutzen.
Eine entsprechende Überarbeitung des Gesetzes über die Grund- und Sekundarschulbildung sei am Mittwoch vom Parlament verabschiedet worden. Das geänderte Gesetz werde am 1. März 2026 in Kraft treten, gab das Bildungsministerium bekannt.
Demnach gilt an den Grund-, Mittel- und Oberschulen ein grundsätzliches Verbot von smarten Geräten im Unterricht. Ausnahmen sind erlaubt, wenn Schüler mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf solche Geräte als Hilfsmittel verwenden. Dafür ist eine Genehmigung des Schulleiters und der Lehrkraft erforderlich.
Eine Mitteilung des Bildungsministeriums mit ähnlichem Inhalt wird bereits seit September 2023 in den Schulen befolgt. Mit der Gesetzesänderung wurde eine klare Rechtsgrundlage für das Verbot geschaffen.
Die Nationale Menschenrechtskommission hatte letztes Jahr entschieden, dass es keine Menschenrechtsverletzung darstelle, wenn die Schule die Handys der Schüler einsammelt und nach Schulschluss wieder aushändigt.