Der ehemalige Präsident Yoon Suk Yeol ist das sechste Mal in Folge einer Gerichtsverhandlung wegen des Vorwurfs des Hochverrats ferngeblieben.
Vor dem Bezirksgericht Seoul Zentral sollten am Donnerstag Vorwürfe gegen Yoon verhandelt werden, nach denen er Anführer einer Rebellion gewesen sei und durch Machtmissbrauch andere an der Ausübung von Rechten gehindert habe.
Das Richtergremium teilte mit, dass nach Angaben der Untersuchungshaftanstalt, in der Yoon sitzt, eine Vorführung unmöglich sei. Gemäß Artikel 277 Absatz 2 des Strafprozessrechts werde die Verhandlung in Abwesenheit des Angeklagten durchgeführt.
Seit seiner erneuten Inhaftierung am 10. Juli war Yoon allen Verhandlungen in dem Fall ferngeblieben und hatte dies stets mit gesundheitlichen Problemen begründet.