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Innerkoreanisches

Rice zeigt Verständnis für Südkoreas Wunsch nach Verzicht auf Provokationen gegen Nordkorea

Write: 2005-06-23 21:15:54Update: 0000-00-00 00:00:00

US-Außenministerin Condoleezza Rice hat Verständnis für Südkoreas Position geäußert, wonach Nordkorea nicht provoziert werden solle.

Rice reagierte damit auf eine entsprechende Bitte ihres südkoreanischen Amtskollegen Ban Ki-moon. Dieser hatte gestern am Rande der internationalen Irak-Konferenz in Brüssel darum gebeten, dass die USA scharfe Töne gegen Nordkorea vermeiden.

Der südkoreanische Außenminister hatte gleichzeitig erklärt, dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il Bereitschaft zur Rückkehr zu den Sechser-Nukleargesprächen bekundet habe. Gegenwärtig sei daher die Schaffung einer günstigen Atmosphäre für einen Dialog notwendig. Einige Äußerungen gegen Nordkorea, darunter „Vorposten der Tyrannei“, provozierten das Land, sagte Ban weiter.

Rice merkte jedoch auch an, dass die US-Regierung eine sehr große Administration sei und daher verschiedene Meinungen existierten.

Der südkoreanische Außenminister Ban Ki-moon hatte bereits am Dienstag die scharfe Wortwahl von US-Beamten gegenüber Nordkorea bedauert. Seine Reaktion bezog sich insbesondere auf Aussagen der stellvertretenden US-Außenministerin Paula Dobriansky vom Montag. Die Diplomatin hatte Nordkorea neben Myanmar, Simbabwe und Kuba erneut als „Vorposten der Tyrannei“ bezeichnet.

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