Die Friedensnobelpreismedaille des früheren Präsidenten Kim Dae-jung wird künftig als erstes „Vorläufiges Kulturerbe“ des Landes anerkannt.
Wie die Behörde für Nationales Erbe am Mittwoch mitteilte, hat das Kulturerbekomitee am Vortag alle Vorlagen gebilligt und zehn Objekte als „Vorläufiges Kulturerbe“ ausgewählt. Dazu zählten die Medaille und die Urkunde zum Friedensnobelpreis des verstorbenen Präsidenten Kim Dae-jung.
Die Kategorie „Vorläufiges Kulturerbe“ besteht seit September des vergangenen Jahres. In ihr werden herausragende Zeugnisse der modernen und zeitgenössischen Geschichte erfasst, deren Entstehung weniger als 50 Jahre zurückliegt. Dieses System soll Schäden und Verluste verhindern und sicherstellen, dass die betreffenden Güter als künftige kulturelle Ressourcen an lokale Gemeinschaften weitergegeben werden.
Die Medaille und die Urkunde stehen für den ersten an eine Koreanerin oder einen Koreaner verliehenen Nobelpreis und gelten als historisch besonders bedeutsam.
Kim Dae-jung wurde im Jahr 2000 für seine Bemühungen um Frieden und Versöhnung mit Nordkorea mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.