In Seoul hat am Mittwoch die 27. Verleihung der Literaturpreise für Auslandskoreaner stattgefunden.
Bei der von der Behörde für Auslandskoreaner veranstalteten Verleihung wurden insgesamt zwölf Personen in den Kategorien Gedicht, Kurzgeschichte und Essay ausgezeichnet.
Die Behörde lud zum ersten Mal alle Preisträger nach Südkorea ein.
Der Große Preis in der Kategorie Kurzgeschichte ging an die in Australien lebende Kim Hye-jin. In der Sektion Essay erhielt Kim Ji-hyun (USA) die höchste Auszeichnung, in der Gedicht-Kategorie Park Tae-in (Kanada).
Die Literaturpreise für Auslandskoreaner werden seit 1999 vergeben. Mit den jährlichen Preisen sollen die rund sieben Millionen Auslandskoreaner bei literarischen Schaffensaktivitäten in koreanischer Sprache unterstützt werden. Außerdem sollen herausragende Literaturwerke, in denen sich die Identität der koreanischen Nation widerspiegelt, entdeckt und einem breiteren Publikum vorgestellt werden.
Dieses Jahr bewarben sich 965 Personen aus 61 Ländern mit der Rekordzahl von insgesamt 2.467 Werken.