Angesichts des erhöhten Drucks der USA auf die Regierung von Nicolás Maduro in Venezuela achten Koreaner, die sich dort aufhalten, verstärkt auf ihre Sicherheit.
Unter anderem aufgrund der gesunkenen Zahl der Flüge treffen koreanische Einwohner verschiedene Vorkehrungen, unter anderem legen sie Lebensmittelvorräte an.
Südkoreas Außenministerium verhängte jüngst ein Reiseverbot für einige Grenzgebiete in Venezuela.
Die südkoreanische Botschaft in Venezuela errichtete Stützpunkte für eine mögliche Evakuierung an vier Orten, darunter Caracas und Puerto la Cruz. Sie stellt dort einen Starlink Mini für die Verbindung mit dem Starlink-Satellitennetzwerk, Lebensmittel und Medikamente bereit.
Außerdem werden Vorbereitungen getroffen, um Reisen nach Venezuela zu unterbinden. Dies unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Vorbereitung der Reise oder Ausstellung vorläufiger Reisedokumente mindestens einen Monat dauert. Dadurch soll eventuellen Unbequemlichkeiten für Koreaner vorgebeugt werden.
Die USA stuften die in Venezuela ansässige internationale kriminelle Band „Cartel de los Soles“ als Terrororganisation ein und erhöhten ihre Militärpräsenz rund um Venezuela. Dagegen wehrt sich die venezolanische Regierung entschieden.