Kim Jun, Professor für Atmosphärenwissenschaft an der Yonsei-Universität, ist zum Gewinner des Humboldt-Forschungspreises gekürt worden.
Das gab die koreanische Universität am Mittwoch bekannt.
Anerkannt wurden Kims Forschungsbeiträge zur Entwicklung und Anwendung der Technologie für Satellitenfernerkundung (Satellite Remote Sensing) im Bereich der Zusammensetzung der Erdatmosphäre, darunter Feinstaub, Luftschadstoffe, Ozon und Treibhausgase.
Der Forscher spielte auch eine Schlüsselrolle für die weltweit erstmals erfolgreiche Messung in einer geostationären Erdumlaufbahn.
Mit diesen Errungenschaften hat er die Grundlagenforschung im Bereich der satellitengestützten Beobachtung der Zusammensetzung der Atmosphäre ausgebaut. Auch trug er durch die Ausweitung internationaler gemeinsamer Forschungen zur Wissenschaftsentwicklung bei.
Der Humboldt-Forschungspreis wird von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an international anerkannte Forschende vergeben.