Die Zahl der Menschen in Südkorea, die einsam sterben, ist deutlich gestiegen.
Laut dem am Donnerstag veröffentlichten Ergebnis einer Untersuchung des Gesundheitsministeriums zu dieser Angelegenheit starben 3.924 Menschen im vergangenen Jahr einsam. Dies sind 263 Fälle oder 7,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Die Zahl solcher Todesfälle je 100.000 Einwohner stieg von 7,2 im Jahr 2023 auf 7,7 im Jahr 2024. Die entsprechende Zahl pro 100 Sterbefälle nahm in dem Zeitraum von 1,04 auf 1,09 zu.
Dem Gesundheitsministerium zufolge spielte offenbar die gestiegene Zahl der Einpersonenhaushalte, die für einen solchen Tod verhältnismäßig anfällig sind, eine Rolle. Der Anteil der Einpersonenhaushalte an sämtlichen Haushalten im Land legte von 35,5 Prozent im Jahr 2023 auf 36,1 Prozent im Jahr 2024 zu.