Zwei chinesische Oberschüler müssen sich wegen unerlaubter Aufnahmen von Kampfjets in Südkorea vor Gericht verantworten.
Die Bezirksstaatsanwaltschaft Suwon gab am Donnerstag bekannt, dass sie am 19. November zwei chinesische Teenager wegen des Vorwurfs der Feindbegünstigung angeklagt habe. Sie befänden sich in Untersuchungshaft.
Die Chinesen stehen im Verdacht, im März in der Nähe des 10. Jagdgeschwaders der Luftwaffe in Suwon mit ihrer DSLR-Kamera und Mobiltelefonen Kampfflugzeuge ohne Genehmigung gefilmt zu haben. Es stellte sich heraus, dass sie auch Funkgeräte dabei gehabt hatten.
Es wurde zudem bestätigt, dass die Jugendlichen außer von der Luftwaffenbasis in Suwon auch Aufnahmen von den Luftwaffenstützpunkten in Pyeongtaek und Cheongju sowie der US-Militärbasis (K-6) in Pyeongtaek gemacht hatten. Sie hatten darüber hinaus drei wichtige internationale Flughäfen in Südkorea, darunter auch den größten Flughafen Incheon, aufgesucht.
Die Polizeibehörde von Süd-Gyeonggi hatte die Chinesen Ende Oktober der Staatsanwaltschaft überstellt.