UNESCO-Generaldirektor Khaled El-Enany hat sich zutiefst besorgt über das Sanierungsprojekt in der Nähe des Jongmyo-Schreins in Seoul geäußert.
Das teilte Huh Min, Leiter der südkoreanischen Behörde für Nationales Erbe, nach seinem Treffen mit El-Enany am Mittwoch am UNESCO-Hauptsitz in Paris mit.
Der UNESCO-Chef habe die Angelegenheit angesprochen und großes Bedauern über den Bebauungsplan geäußert. Er habe darum gebeten, zuzusichern, dass dort keine Hochhäuser gebaut würden, bis eine Kulturerbe-Verträglichkeitsprüfung (Heritage Impact Assessment) abgeschlossen sei, sagte Huh.
Das Welterbezentrum der UNESCO hatte Südkorea zuvor in einem offiziellen Dokument dazu geraten, unbedingt eine solche Folgenabschätzung des umstrittenen Entwicklungsplans durchzuführen.
Huh erläuterte nach eigenen Angaben dem UNESCO-Chef verschiedene Maßnahmen, die die südkoreanische Regierung für die Erhaltung des Welterbestatus des Jongmyo-Schreins treffen will.