Das US-Repräsentantenhaus hat das jährliche Verteidigungsgesetz verabschiedet, das auch eine einseitige Reduzierung der US-Truppenstärke in Südkorea durch die Regierung einschränkt.
Laut der Nachrichtenagentur AP passierte der von beiden Kammern finalisierte einheitliche Entwurf für das Genehmigungsgesetz zur nationalen Verteidigung (NDAA) für das Fiskaljahr 2026 am Mittwoch (Ortszeit) das Repräsentantenhaus. Es gab 312 Für- und 112 Gegenstimmen.
Das Gesetz tritt nach der Verabschiedung durch den Senat und der Unterzeichnung durch Präsident Donald Trump in Kraft.
Es handelt sich um ein Bundesgesetz, das den Jahreshaushalt und die Ausgaben des US-Verteidigungsministeriums regelt.
Nach dem Entwurf ist es nicht zulässig, Budgetmittel einzusetzen, wenn damit die Truppenstärke in Korea unter das aktuelle Niveau von 28.500 Soldaten gesenkt wird.
Eine solche Bestimmung findet sich erstmals seit fünf Jahren wieder im NDAA-Entwurf.