Die südkoreanische Regierung wird die USA auffordern, Maßnahmen zur zivilen Urananreicherung und Wiederaufbereitung abgebrannter Kernbrennstoffe durch Südkorea zügig umzusetzen.
Das sagte die Zweite Vizeaußenministerin Kim Jina nach ihrer Ankunft am Mittwoch (Ortszeit) in Washington D.C. Sie reiste für hochrangige Gespräche mit US-Kollegen dorthin.
Sie werde die USA darauf hinweisen, dass Südkorea ein wichtiger Partner für die von ihnen erwünschte „Renaissance der Atomkraft“ sei. Auch würden viele künftige Kooperationsthemen, darunter kleine modulare Reaktoren (SMR), erörtert.
Kim deutete jedoch an, dass Kernbrennstoffe für Atom-U-Boote, deren Bau durch Südkorea die USA genehmigten, nicht zu den Gesprächsthemen zählen werden. Dies sei eine militärische Angelegenheit, sagte sie.
Angefangen mit dem US-Besuch des Ersten Vizeaußenministers Park Yoon-joo in der Vorwoche gibt es wöchentlich hochrangige Gespräche zwischen beiden Ländern über die Umsetzung der Maßnahmen im Gemeinsamen Informationsblatt. Der nationale Sicherheitsberater Wi Sung-lac wird um den 16. Dezember in die USA aufbrechen.