Nach Einschätzung der südkoreanischen Regierung wächst die Unsicherheit über die Währungspolitik führender Volkswirtschaften.
Diese Einschätzung wurde bei einem Treffen von Vertretern von Finanzministerium, Zentralbank, Finanzdienstekommission und Finanzaufsicht am Donnerstag vertreten. Sie überprüften Auswirkungen der Senkung des Leitzinses durch die US-Notenbank Federal Reserve in der Nacht auf die Finanz- und Devisenmärkte.
Die Teilnehmer gingen davon aus, dass die USA weitere Zinssenkungen vornehmen werden. Japan werde dagegen voraussichtlich bald seinen Leitzins erhöhen. Die Geldpolitik großer Volkswirtschaften drifte auseinander. Es herrsche hohe Unsicherheit am Markt, hieß es.
Zu Südkorea hieß es, der Aktienmarkt bleibe weitgehend stabil. Die Renditen der Staatsanleihen stiegen jedoch. Es würden größere Schwankungen am Devisenmarkt befürchtet.
Die US-Notenbank senkte am Mittwoch (Ortszeit) den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent.