Die Vereinigungskirche hat sich wegen des Vorwurfs der Politikerbestechung öffentlich entschuldigt.
Song Yong-cheon, Vorsitzender des Koreanischen Verbandes der Vereinigungskirche, entschuldigte sich in einem am Donnerstag veröffentlichten Video dafür, der Öffentlichkeit große Enttäuschung und Besorgnis bereitet zu haben.
Er behauptete jedoch, dass die Vereinigungskirche auf Organisationsebene nie Pläne oder Absichten gehabt habe, sich durch Absprachen mit politischen Kräften oder die Unterstützung einer bestimmten Partei Vorteile zu verschaffen.
Außerdem versuchte die Vereinigungskirche, sich von den Korruptionsvorwürfen gegen ihren ehemaligen Funktionär Yun Young-ho zu distanzieren. Yuns Handlungen seien Fehlverhalten einer Einzelperson gewesen. Die Verantwortung dafür, dies nicht verhindern haben zu können, liege jedoch bei der Organisation, sagte Song.
Yun wurde wegen des Vorwurfs angeklagt, Ex-First Lady Kim Keon-hee im Gegenzug für Gefälligkeiten für die Vereinigungskirche teure Geschenke überreicht zu haben. Seine Aussage, dass die Vereinigungskirche nicht nur Politiker der Partei Macht des Volks, sondern auch der Demokratischen Partei unterstützt habe, schlug in letzter Zeit hohe Wellen.