Die Regierung hat eine Zeremonie zur Beisetzung der sterblichen Überreste von 141 im Koreakrieg gefallenen, unbekannten Soldaten veranstaltet.
Die Zeremonie fand am Montag auf dem Nationalfriedhof in Seoul statt, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
Es handelt sich um die Gebeine, die zwischen März und November dieses Jahres in 34 Gebieten landesweit geborgen wurden. Sie konnten bislang nicht identifiziert werden.
Die Zeremonie fand unter Federführung von Ministerpräsident Kim Min-seok statt. Anwesend waren auch Verteidigungsminister Ahn Gyu-back und der Minister für Patrioten- und Veteranenangelegenheiten, Kwon Oh-eul.
Die dem Verteidigungsministerium unterstehende Behörde für die Bergung und Identifizierung von Gefallenen wird die Gebeine vorerst aufbewahren, bevor sie nach der Identifizierung mittels Gentests den Hinterbliebenen überreicht werden können.
Im Zuge des im Jahr 2000 eingeleiteten Projekts zur Bergung der Überreste von im Koreakrieg Gefallenen wurden bisher die Gebeine von etwa 11.000 Menschen geborgen. Davon wurden die von 268 Menschen identifiziert und den Hinterbliebenen übergeben.