Drei von zehn jungen Menschen in Korea haben bereits unter Burnout gelitten.
Das ergab der Bericht zur Lebensqualität junger Menschen 2025, den das Amt für Daten und Statistiken am Dienstag veröffentlichte.
Mit Stand 2024 leben 10,4 Millionen Menschen im Alter von 19 bis 34 Jahren in Südkorea. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 20,1 Prozent.
32,2 Prozent der Menschen in dieser Altersgruppe gaben letztes Jahr an, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten das Gefühl hatten, einen Burnout zu haben. Gemeint ist ein Zustand großer körperlicher oder mentaler Erschöpfung.
Der am häufigsten genannte Grund für einen Burnout waren Karrieresorgen mit 39,1 Prozent. Dahinter folgte Arbeitsüberlastung oder Skepsis über die Arbeit mit 34 Prozent.
Nach weiteren Angaben sind junge Koreaner weniger zufrieden mit ihrem Leben als ihre Altersgenossen im Ausland. Bei der Lebenszufriedenheit der 15- bis 29-Jährigen in Korea wurden 6,5 von zehn möglichen Punkten erreicht. Damit liegt Südkorea an 31. Stelle unter den 38 Mitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).