Die Emissionen von Ultrafeinstaub in Südkorea sind im Jahr 2023 um fast 20 Prozent zum Vorjahr gesunken.
Bei Ultrafeinstaub handelt es sich um Staubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer (PM 2,5).
Laut dem Nationalen Zentrum für Inventarisierung und Forschung zu Luftemissionen wurden im Jahr 2023 47.957 Tonnen Ultrafeinstaub emittiert. Dies sind 12.000 Tonnen oder 19,3 Prozent weniger als im Jahr 2022.
Erklärt wird dies damit, dass weniger Fläche von Waldbränden betroffen war. Auch die Fläche, auf der Bauarbeiten stattfanden, war kleiner als im Jahr davor.
Zudem wurden bei Schwefeloxiden und Stickoxiden, Hauptquellen für die Entstehung von Ultrafeinstaub, Rückgänge von jeweils 60 Prozent und 36 Prozent verglichen mit dem Jahr 2016 verzeichnet.
Vermutet wird, dass der gesunkene Anteil der Kohleverstromung und Maßnahmen zur vorzeitigen Verschrottung alter Dieselautos einen Beitrag dazu leisteten. Auch die Förderung der Verbreitung emissionsarmer Fahrzeuge soll daran Anteil gehabt haben.