Die Finanzbehörden haben angesichts des anhaltend hohen Wechselkurses die Position bekräftigt, den Devisenmarkt schärfer zu überwachen und rechtzeitig zu handeln.
Finanzminister Koo Yun-cheol leitete am Donnerstag eine Sitzung zur Überprüfung der Marktlage. Daran nahmen auch der Vorsitzende der Finanzdienstekommission, Lee Eog-weon, der Chef der Finanzaufsicht, Lee Chan-jin, und der Vizegouverneur der Bank of Korea, Ryoo Sang-dai, teil.
Sie teilten die Einschätzung mit, dass die inländischen Finanzmärkte in letzter Zeit weitgehend stabil blieben. Es werde jedoch befürchtet, dass die Volatilität am Devisenmarkt zunehmen könne.
Koo rechnete außerdem mit einem nur begrenzten Einfluss der für Freitag vorgesehenen Zinsentscheidung der japanischen Zentralbank auf die Finanzmärkte.
Die Teilnehmer seien sich jedoch darin einig gewesen, dass es notwendig sei, die möglichen künftigen Auswirkungen der geldpolitischen Divergenz zwischen den USA und Japan auf die einheimischen Finanz- und Devisenmärkte genau unter die Lupe zu nehmen, hieß es.