Südkoreas Devisenbehörden haben zu einer verbalen Intervention gegriffen, um zum Jahreswechsel für eine Stabilisierung des Wechselkurses zu sorgen.
Unmittelbar nach dem Handelsbeginn am Devisenmarkt in Seoul am Mittwoch gaben das Finanzministerium und die Zentralbank Bank of Korea eine Botschaft der Devisenbehörden zum Markt ab. Eine übermäßige Schwäche des Won sei nicht wünschenswert, erklärten sie.
Die Regierung habe in den vergangenen ein bis zwei Wochen eine Reihe von Treffen abgehalten und Maßnahmen jeweiliger Ministerien und Behörden bekannt gemacht. Mit dem Vorgang solle der starke Wille der Regierung und deren Fähigkeit zur umfassenden Umsetzung politischer Maßnahmen demonstriert werden. Dies werde sich bald zeigen, hieß es.
Nach der verbalen Intervention wurde ein starker Kursrückgang von fast 20 Won verbucht. Zum Handelsbeginn kostete ein US-Dollar 1.484,9 Won, damit 1,3 Won mehr als am Vortag. Um 9.05 Uhr, unmittelbar nach der Intervention, rutschte der Wechselkurs auf 1.465,5 Won ab.