Nordkorea und China haben ihren hochrangigen Austausch noch nicht wiederaufgenommen.
Einen Austausch auf hoher Ebene gebe es auch nach dem China-Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un im September bislang nicht, sagte Professor Park Jong-chol von der Gyeongsang-Nationaluniversität am Dienstag bei einem Seminar des Instituts für Nationale Sicherheitsstrategie.
Der entscheidende Grund sei, dass China im Gegensatz zu Russland die Denuklearisierung Nordkoreas fordere und die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats einhalte.
Auch fehlten Anzeichen für verschiedene Austauschaktivitäten, die es normalerweise vor oder nach einem Gipfeltreffen gebe. Nach früheren Gipfeltreffen habe China beispielsweise oft großzügige Hilfe geleistet.
Jedoch erlaube China aus humanitären Gründen nordkoreanischen Arbeitern einen Aufenthalt im Grenzgebiet. Laufend würden Autos, schwere Ausrüstung und Baumaterialien aus China nach Nordkorea geliefert. Auch gebe es eine steigende Zahl von Außenhändlern in der Grenzstadt Dandong.