Südkorea und die USA sind darin übereingekommen, dass für die Zusammenarbeit bei atomgetriebenen U-Booten ein eigenständiges Abkommen erforderlich ist.
Sie hätten vereinbart, an einem solchen Abkommen zu arbeiten, teilte der nationale Sicherheitsberater Wi Sung-lac am Mittwoch bei der Berichterstattung über die Ergebnisse seines letzten USA-Besuchs vor der Presse mit.
Er habe sich mit führenden Mitgliedern der US-Regierung getroffen, die bei der Umsetzung der Einigungen im Gemeinsamen Informationsblatt eine wichtige Rolle spielten, sagte Wi. Er nannte den Außenminister und nationalen Sicherheitsberater, Marco Rubio, und Energieminister Chris Wright.
Der Einigung zufolge soll zu einem möglichst frühen Zeitpunkt im neuen Jahr eine US-Delegation für Arbeitsgespräche nach Südkorea kommen, um über Einzelheiten der im Gemeinsamen Informationsblatt genannten Angelegenheiten zu beraten.
Es werde zu Beginn des kommenden Jahres mit Gesprächen zu den einzelnen Themen gerechnet, darunter die Anreicherung und Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen sowie Atom-U-Boote, hieß es.
Wi teilte außerdem mit, dass die Regierung keine hochangereicherten Kernbrennstoffe für Atom-U-Boote einführen wolle. Südkorea wolle Atom-U-Boote mit einem Reaktor haben, der mit schwach angereicherten Brennstoffen betrieben werde.