Die Zentralbank will im kommenden Jahr ihre Zinsentscheidungen vor allem vom Wechselkurs und der Inflation abhängig machen.
Dies kündigte die Bank of Korea am Donnerstag an, als sie die Ausrichtung der Geld- und Kreditpolitik für das Jahr 2026 präsentierte.
Zu einer möglichen Zinssenkung und ihrem Zeitpunkt hieß es, dass hierfür Entwicklungen bei Inflation und Wachstum sowie hinsichtlich der Finanzstabilität umfassend berücksichtigt würden.
Die Zentralbank erwartet zudem, dass sich die Wachstumsrate dem Potenzialwachstum annähern wird. Das Wachstum werde jedoch vom globalen Handelsumfeld, der Halbleiterkonjunktur und dem Tempo der Erholung der Binnennachfrage beeinflusst.
Mit Blick auf den hohen Wechselkurs kündigte sie an, aktiv Stabilisierungsmaßnahmen zu ergreifen, sollte es zu übermäßigem Herdenverhalten kommen.
Zum Thema Stablecoins hieß es, dass die Notenbank sich aktiv an Diskussionen der Nationalversammlung und der Regierung über eine entsprechende Gesetzgebung beteiligen werde.