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Politik

Nach interner Untersuchung: Coupang sieht keine Weitergabe von Daten

Write: 2025-12-26 10:44:19Update: 2025-12-26 12:27:29

Der Onlinehändler Coupang hat nach dem jüngsten Datenleck betont, dass keine Kundendaten nach außen gelangt seien.

Das habe eine interne Untersuchung ergeben, teilte die Online-Einkaufsplattform am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Demnach habe man den mutmaßlichen Täter identifiziert. Sämtliche Geräte und Festplatten, die bei der Tat verwendet worden sein sollen, seien sichergestellt worden. Hinweise auf eine Weitergabe von Daten an Dritte habe die Untersuchung nicht ergeben.

Nach Angaben des Unternehmens führten forensische Spuren, etwa digitale Fingerabdrücke, zu einem früheren Mitarbeiter. Dieser habe die Tat gestanden und detailliert geschildert, in welcher Form er Zugriff auf Kundendaten hatte.

Demnach nutzte der Mann einen gestohlenen Sicherheitsschlüssel und verschaffte sich so Zugriff auf Stammdaten von 33 Millionen Kunden. Gespeichert habe er jedoch lediglich Daten zu rund 3.000 Konten. 

Nachdem er Medienberichte über den Vorfall zur Kenntnis genommen hatte, habe er die gespeicherten Daten vollständig gelöscht. An Dritte habe er nichts weitergegeben.

Laut Angaben der Regierung seien die Angaben von Coupang bislang von der gemeinsamen Untersuchungskommission aus Regierung und Privatsektor nicht bestätigt worden. Es handle sich um eine einseitige Darstellung des Unternehmens.

Ein Team der Ermittlungsabteilung für Cyberkriminalität der Polizeibehörde von Seoul teilte am Donnerstag mit, es prüfe derzeit die von Coupang eingereichten Unterlagen.

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