Die Zahl der Cyberdelikte hat sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre nahezu verdoppelt.
Wie das Amt für Daten und Statistiken mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 4.526 Fälle von Cyberdelikten und ähnlichen Straftaten registriert. Das sind 7,2 Prozent mehr als 2023, als 4.223 Fälle erfasst wurden. Gegenüber 2014 (2.291 Fälle) hat sich die Zahl damit nahezu verdoppelt.
Die meisten Taten im vergangenen Jahr betrafen das Server-Hacking (1.057 Fälle). Es folgten DDoS-Angriffe (285 Fälle) sowie das Einschleusen von Schadprogrammen wie Ransomware (229 Fälle).
Besonders deutlich stieg die Zahl der Fälle des Server-Hacking. Gegenüber 2023 (583 Fälle) stieg sie um 81,3 Prozent.
Die Aufklärungsquote lag bei 21,8 Prozent.