Sonderstaatsanwalt Min Joong-ki und sein Team haben ihre 180-tägigen Ermittlungen zu den Vorwürfen gegen Kim Keon-hee, der Frau von Ex-Präsident Yoon Suk Yeol, abgeschlossen.
Das Team gab am Montag die Ermittlungsergebnisse bekannt.
Die Ermittler gingen 31 Vorwürfen gegen Kim nach und klagten 66 Personen an. Neben Kim wurden auch das Oberhaupt der Vereinigungskirche, Han Hak-ja, und der Abgeordnete der Partei Macht des Volks (PPP), Kweon Seong-dong, vor Gericht gestellt.
Bei den Ermittlungen ging es unter anderem um die Manipulation des Aktienkurses von Deutsch Motors. Zu den weiteren Vorwürfen zählen der Erhalt von Geschenken von der Vereinigungskirche und die Einmischung in Kandidatennominierungen bei der PPP im Zusammenhang mit Machtmakler Myung Tae-kyun.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass Kim viele teure Geschenke erhalten hatte. Daher wurden die Ermittlungen auch auf den Vorwurf der Bestechlichkeit ausgeweitet.
Mit den noch zu klärenden Vorwürfen, darunter der Vorwurf der Bestechlichkeit gegen das ehemalige Präsidentenpaar und der Vorwurf des Versuchs, staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Kim zu vereiteln, soll sich das Nationale Ermittlungsbüro der Nationalen Polizeibehörde befassen.