Die Inflationsrate in Südkorea ist dieses Jahr auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gesunken.
Nach Angaben des Amtes für Daten und Statistiken stieg der Verbraucherpreisindex im Dezember um 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich.
Dazu führte unter anderem ein deutlicher Preisanstieg bei Agrar-, Viehzucht- und Fischereiprodukten von 4,1 Prozent und bei Erdölprodukten von 6,1 Prozent. Erdölprodukte verteuerten sich so stark wie seit Februar dieses Jahres nicht mehr. Grund dafür war offenbar auch der hohe Wechselkurs.
Die jährlichen Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent, damit so schwach wie seit 2020 nicht. Die Teuerungsrate liegt jedoch leicht über dem Inflationsziel der Regierung von 2,0 Prozent.