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Politik

2040 könnten laut Prognose bis zu 11.000 Ärzte in Südkorea fehlen

Write: 2025-12-31 10:09:41Update: 2025-12-31 10:35:27

2040 könnten laut Prognose bis zu 11.000 Ärzte in Südkorea fehlen

Photo : YONHAP News

Laut einer Schätzung eines Expertengremiums könnten in Südkorea im Jahr 2040 bis zu 11.000 Ärzte fehlen.

Die Schätzung gab das Komitee für Prognosen zum Gesundheitspersonal am Dienstag bekannt. 

Bei dem Komitee handelt es sich um ein unabhängiges Beratungsgremium, das dem Gesundheitsministerium untersteht. Es soll regelmäßig mittel- und langfristige Angebots- und Nachfrageprognosen zu ärztlichem Personal erstellen.

Für die Ermittlung der Zahl der in Zukunft benötigten Ärzte stützt sich das Gremium auf die Gesamtzahl der Fälle, in denen medizinische Versorgung in Anspruch genommen wurde. Die Fallzahl ergibt sich aus der Anzahl der Tage mit stationärer oder ambulanter Behandlung. 

Die ermittelten Bedarfswerte werden dem Beratungsausschuss für Gesundheitspolitik vorgelegt, der über die Zahl der Medizinstudienplätze ab dem Studienjahr 2027 beraten wird.  

Ärzteverbände monieren unterdessen, dass die Prognosen keine wissenschaftliche Grundlage hätten. 

Die Koreanische Ärztekammer KMA teilte in einer Stellungnahme am Dienstag mit, dass man bei der Ausbildung von Ärzten bereits an Grenzen stoße, weil der Anstieg der Zahl der Medizinstudienplätze nicht verkraftbar sei. An den medizinischen Fakultäten gebe es schlicht nicht genug Hörsäle.

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