Coupang hat auch der US-Wertpapieraufsichtsbehörde die Ergebnisse seiner eigenen Untersuchung zum jüngsten Datenleck in Südkorea mitgeteilt.
Südkoreanische Ermittlungsbehörden haben die für das Unternehmen vorteilhaften Angaben bislang aber nicht bestätigt.
In einem am Montag (Ortszeit) eingereichten Dokument behauptet Coupang im Offenlegungssystem der Securities and Exchange Commission (SEC), dass Daten zu lediglich 3.000 Konten gespeichert wurden, auch wenn theoretisch Zugriff auf 33 Millionen Kundenkonten bestand. Die betroffenen Daten seien außerdem gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben worden.
Diese Ergebnisse seiner eigenen Untersuchung hatte der E-Commerce-Riese bereits am 25. Dezember veröffentlicht.
Südkoreas Wissenschaftsminister Bae Kyung-hoon hatte daraufhin erklärt, dass dies mit der Regierung nicht abgesprochen gewesen sei. Er warf dem Unternehmen bösartige Absichten vor.