Die Verhandlung im Gerichtsverfahren gegen Ex-Präsident Yoon Suk Yeol wegen des Vorwurfs, Anführer einer Rebellion zu sein, geht am morgigen Freitag zu Ende.
Der Prozess ist das wichtigste der Gerichtsverfahren gegen den abgesetzten Präsidenten wegen der Vorwürfe im Zusammenhang mit der kurzzeitigen Verhängung des Kriegsrechts am 3. Dezember 2024.
Er war im Januar 2025 als erster amtierender Präsident in Südkorea in Untersuchungshaft vor Gericht gestellt worden.
Das zuständige Richtergremium am Bezirksgericht Seoul Zentral eröffnet am Freitag um 10 Uhr die abschließende Anhörung.
Da es insgesamt acht Angeklagte gibt, darunter auch Ex-Verteidigungsminister Kim Yong-hyun, gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die Verhandlung bis zum Abend oder länger dauert.
Von Interesse ist vor allem, welches Strafmaß gefordert wird.
Für den Anführer einer Rebellion sieht das Gesetz drei Arten von Strafen vor: Todesstrafe, lebenslange Haftstrafe mit Arbeitspflicht oder ohne Arbeitspflicht.