Die koreanische Bauwirtschaft hat im vergangenen Jahr so viele Aufträge aus dem Ausland erhalten wie seit elf Jahren nicht.
Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr teilte am Freitag mit, dass sich der Wert der Bauaufträge aus dem Ausland 2025 auf 47,27 Milliarden Dollar belaufen habe.
Dies stellt den höchsten Stand seit 2014 dar, damals waren es 66 Milliarden Dollar.
Verglichen mit dem Vorjahr wurde ein Wachstum von 27,4 Prozent erzielt.
Nach Regionen gesehen zogen die Aufträge aus Europa um 298 Prozent zum Vorjahr auf 20,16 Milliarden Dollar an und erreichten 42,6 Prozent Anteil am Gesamtwert. Grund ist der Zuschlag für ein Projekt zum Ausbau des Kernkraftwerks Dukovany in Tschechien im Wert von 18,72 Milliarden Dollar.
Die Aufträge aus dem Nahen Osten gingen um 35,8 Prozent auf 11,88 Milliarden Dollar zurück. Die Region bleibt dennoch ein wichtiger Markt. Von dort gingen in den letzten drei Jahren stets Aufträge im Wert von über zehn Milliarden Dollar ein.