US-Präsident Donald Trump hat Razzien der US-Einwanderungsbehörde gegen hochqualifizierte Fachkräfte kritisiert.
Die Kritik äußerte er in einem am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview der New York Times (NYT).
Hintergrund war eine großangelegte Aktion der US-Einwanderungsbehörde (ICE) im September vergangenen Jahres auf der Baustelle des südkoreanischen Batteriewerks der Hyundai Motor Group. Trump erklärte, er sei mit der Art und Weise nicht zufrieden gewesen.
Ausländische Unternehmen in spezialisierten Industrien müssten einige Fachleute mitbringen dürfen, wenn sie Fabriken oder Produktionsanlagen eröffneten, betonte er.
Mit Blick auf die Razzia in Georgia sagte Trump, das Unternehmen habe Experten für die Batterieproduktion geholt. Diese hätten in den USA Know-how zur Batteriefertigung vermittelt und wären später in ihre Heimat zurückgekehrt.
Mit seinen Äußerungen steht er im Gegensatz zu seinem stellvertretenden Stabschef Stephen Miller. Miller bleibt der Position, dass auch die Vergabe von Visa für qualifizierte Arbeitskräfte sowie von Daueraufenthaltsrechten deutlich eingeschränkt werden müsse. Denn solche Arbeitskräfte bedrohten nach seiner Auffassung amerikanische Arbeitnehmer.