Ein mutmaßlicher Drahtzieher einer Betrügerbande im Mordfall an einem südkoreanischen Studenten ist in Thailand festgenommen worden.
Wie das südkoreanische Justizministerium sowie Polizei und Geheimdienst am Donnerstag mitteilten, wurde der chinesische Staatsbürger mit dem Nachnamen Ham mit Unterstützung der thailändischen Behörden gefasst.
Ham soll in Kambodscha ein großes Betrugszentrum betrieben haben. Zwischen Mai und Juli vergangenen Jahres soll er gemeinsam mit Komplizen über fingierte Stellenanzeigen für angeblich gut bezahlte Nebenjobs Arbeitskräfte angeworben haben.
Zudem soll Ham den Studenten mit dem Nachnamen Park nach Kambodscha gelockt, dort festgesetzt und an Mittäter übergeben haben. Diese sollen Park schwer misshandelt und gefoltert haben. Der Student starb dort im August.
Das Justizministerium kündigte an, zeitnah ein Auslieferungsersuchen bei Thailand zu stellen und eine Überstellung nach Südkorea anzustreben.