Die illegalen Cyberaktivitäten Nordkoreas haben sich laut einem US-Beamten zu einer Herausforderung mit höchster Priorität entwickelt, die die Sicherheit der USA und ihrer Verbündeten bedroht.
Jonathan Fritz, stellvertretender Abteilungsleiter für ostasiatische und pazifische Angelegenheiten im US-Außenministerium, definierte am Montag (Ortszeit) die illegalen Cyberaktivitäten Nordkoreas als Aufgabe mit höchster Priorität für die USA. Denn dies umfasse den Schutz der Menschen und Unternehmen der USA, die mit schwerwiegenden Herausforderungen der nationalen Sicherheit konfrontiert seien.
Nordkoreas Cyberakteure und IT-Arbeitskräfte setzten bösartige Aktivitäten fort. Es werde davon ausgegangen, dass im Jahr 2025 bis Jahresende Kryptowährungen im Wert von über zwei Milliarden Dollar von Nordkorea gestohlen worden seien, hieß es.
Zudem erhielten nordkoreanische IT-Arbeitskräfte über gestohlene Identitäten Jobs. Das Geld, das sie darüber verdienen, sowie die gestohlenen virtuellen Vermögenswerte würden für die unrechtmäßige Entwicklung von Atomwaffen und ballistischen Raketen eingesetzt, so Fritz weiter.