Die US-Regierung hat ihre wichtigsten Verbündeten, darunter auch Südkorea, zusammenkommen lassen, um die Lieferketten für kritische Mineralien angesichts der bisherigen Abhängigkeit von China zu stärken.
Laut dem US-Finanzministerium berief Minister Scott Bessent am Montag (Ortszeit) an seinem Sitz ein Finanzministertreffen ein, um Lösungsansätze für die Stabilisierung und Diversifizierung der Lieferketten für kritische Mineralien, einschließlich seltener Erden, zu diskutieren.
Daran nahmen Südkoreas Finanzminister Koo Yun-cheol und seine Amtskollegen aus Australien, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, Indien, Japan, Mexiko, Großbritannien sowie der Europäischen Union teil.
Die Trump-Regierung hatte versucht, China mittels Zölle in die Knie zu zwingen. Die Volksrepublik hatte jedoch ihre Vorherrschaft bei den seltenen Erden als Waffe benutzt und sich erfolgreich dagegen durchgesetzt. Daraufhin rief Washington eine „Waffenruhe“ aus und setzt seitdem Handelsverhandlungen mit Peking fort.
Die Trump-Regierung bemüht sich, eigene Lieferketten der USA zu fördern. Da es jedoch schwierig ist, innerhalb kurzer Zeit eine Unabhängigkeit zu erreichen, streben die USA eine Zusammenarbeit mit Ländern an, die ihnen freundlich gesinnt sind.
Südkorea hatte sich beim Abschluss der Handelsverhandlungen mit den USA geeinigt, bei seinen Investitionen in den USA kritische Mineralien miteinzuschließen.