Im Zusammenhang mit dem am 3. Dezember 2024 verhängten Kriegsrecht hat die Sonderstaatsanwaltschaft für den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol wegen des Vorwurfs der Rebellion die Todesstrafe beantragt.
Zur Begründung hieß es, Yoon habe den Ausnahmezustand zur langfristigen Machtsicherung vorbereitet und dabei trotz seiner juristischen Kenntnisse seine verfassungsrechtlichen Pflichten schwer verletzt.
Die Sonderermittler erklärten, eine strengere Bestrafung als in den Fällen Chun Doo Hwan und Roh Tae Woo sei notwendig, um die Verfassungsordnung zu schützen.
Für den früheren Verteidigungsminister Kim Yong-hyun wurde lebenslange Haft beantragt, für den mutmaßlichen Hauptplaner des Kriegsrechts, Ex-General Noh Sang-won, eine Freiheitsstrafe von 30 Jahren.
Im Bezirksgericht Seoul Zentral läuft seit Dienstag um 9.30 Uhr die letzte Anhörung des Verfahrens. Yoon will in der Nacht noch sein letztes Wort abgeben.