Südkorea hat beim Gipfeltreffen zwischen Präsident Lee Jae Myung und der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi am Dienstag erneut seine Bereitschaft bestätigt, dem Umfassenden und fortschrittlichen Abkommen für die Transpazifische Partnerschaft (CPTPP) beizutreten.
Das gab der nationale Sicherheitsberater Wi Sung-lac am Mittwoch bekannt. In der Sache seien aber weitere Beratungen zwischen den zuständigen Stellen erforderlich.
Beim CPTPP handelt es sich um ein multilaterales Freihandelsabkommen, das 2018 von mehreren Ländern im asiatisch-pazifischen Raum abgeschlossen wurde. Dem Abkommen gehören derzeit zwölf Länder an, darunter Japan, Kanada und Australien.
Hinsichtlich der südkoreanischen Importbeschränkungen für Fischereiprodukte aus einigen japanischen Regionen habe es von japanischer Seite Einlassungen zur Lebensmittelsicherheit gegeben.
Nach weiteren Angaben wurde beim Gipfel vereinbart, die Zusammenarbeit auf humanitärer Ebene im Zusammenhang mit der Vergangenheit zu verstärken. Dies stellte Wi als wichtigen Erfolg vor. Es wurde eine Kooperation für DNA-Tests von sterblichen Überresten beschlossen, die in der während der Kolonialzeit gefluteten Chosei-Mine in Japan gefunden wurden. Dies sei das erste der wichtigen Themen gewesen, das Takaichi angesprochen habe.
Wi teilte außerdem mit, dass es keine Diskussion über Dokdo gegeben habe.