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Politik

Jeder zehnte ausländische Studierende in Korea bleibt schließlich illegal im Land

Write: 2026-01-15 12:13:43Update: 2026-01-15 13:23:09

Jeder zehnte ausländische Studierende in Korea bleibt schließlich illegal im Land

Photo : YONHAP News

Laut Daten ist mehr als jeder zehnte Ausländer, der für ein Studium oder einen Sprachkurs nach Südkorea kam, am Ende ohne rechtmäßige Aufenthaltserlaubnis weiter im Land geblieben. 
 
Dies geht aus einem Bericht von Professor Kim Gyu-chan an der Fakultät für multikulturelle Studien der Nationaluniversität Gangneung-Wonju hervor. Der Bericht wurde am Donnerstag im Journal der Koreanischen Vereinigung für internationale Migrationsstudien veröffentlicht.

Den Kim vorliegenden Daten des Justizministeriums zufolge gab es mit Stand 2024 34.276 Ausländer, die als Studierende nach Südkorea kamen, sich jedoch mittlerweile illegal im Land aufhielten. Verglichen mit 2014 hat sich die Zahl mehr als verfünffacht. 

Der Anteil solcher Ausländer an allen Studierenden aus dem Ausland stieg von 7,8 Prozent im Jahr 2014 auf 15,7 Prozent im Jahr 2022. Im Jahr 2024 sank der Anteil auf 11,6 Prozent. 

Mit Stand 2024 machten dabei Vietnamesen mit einem überwältigenden Vorsprung den größten Anteil aus. Von den Ausländern, die nach Ablauf ihres Studentenvisums (D-2) illegal in Südkorea lebten, stammten 69,7 Prozent aus Vietnam. Von denen, die ihr Visum zum Spracherwerb (D-4) überschritten hatten, waren 88,9 Prozent Vietnamesen.

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